TuS-News Saison Verein Stadion TuS Gaststätte Bildergalerien Interaktiv Interessante Links
16.09.2019   |   12:54 Uhr
 

Zur TuS-Tipprunde




TuS Specials
Besucherrekord: 2.164
Besucher gesamt: 1.492.169
Besucher heute: 57
Besucher gestern: 240
Klicks gesamt: 14.352.224
Klicks heute: 211
Klicks gestern: 1.543

12 Besucher online




Verrücktes Spiel in Neuss!

C-2 erkämpft Remis bei Rheinkraft | C-Junioren | 16.03.2009 - 17:52

Beim Spiel auf der Neusser Asche zeigte der TuS zu Beginn wahrlich nicht sein bestes Gesicht und ging so verdient mit einem 0:2 Rückstand in die Pause. In der zweiten Halbzeit aber wendeten die Grevenbroicher das Blatt und erzielten sogar noch den Ausgleich. Wie aus dem Nichts ging die DJK nach einem Eckstoß jedoch erneut in Führung. Doch wenige Minuten vor dem Schlusspfiff konnte der TuS noch einmal ausgleichen, sodass es schließlich zu einem leistungsgerecht Unentschieden kam.



Vor dem Spiel gegen die DJK Rheinkraft Neuss wurden einige Änderungen in der Aufstellung vorgenommen. Da es in den letzten Spielen vorne an Durchschlagskraft fehlte, wurde der hochgewachsene Niklas Ugowski in den Sturm beordert und Yannic Gauls ins linke Mittelfeld gezogen. Außerdem hatte man sich vorgenommen, von Anfang an konzentriert zu sein und schon ab der ersten Minute „Gas zu geben“.



Diesem Vorhaben kam der TuS aber überhaupt nicht nach. Es wurden keine Zweikämpfe angenommen und man war viel zu weit von den Gegenspielern weg. Deshalb war es kein Wunder, dass die Neusser schon in der 1. Minute durch ihre starke Nummer 10 in Führung gingen. Auch nach diesem Nackenschlag schien der TuS nicht aufgewacht zu sein, denn nur zwei Minuten nach der Führung der Gastgeber gelang der DJK schon der zweite Treffer.

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte änderte sich das schlechte Zweikampfverhalten in der Defensive weiterhin nicht. Allerdings wurde dies nicht vom Gastgeber bestraft. War man in der Defensive unsortiert und nicht bissig genug, sah es in der Offensive schon ein wenig anders aus. Nach dem 0:2 gab es einige nennenswerte Chancen. Die beste ergab sich nach einer Flanke von der rechten Seite. Niklas Ugowski hatte in der Mitte gelauert und köpfte das Leder schön in Richtung langes Eck. Der gegnerische Torwart konnte den Ball jedoch mit einer guten Parade noch abwehren.

In der Halbzeitpause gab es viel zu kritisiere; viel zu passiv hatte der TuS sich in den ersten 35 Minuten präsentiert. Zur zweiten Halbzeit wurde das Spielsystem des TuS noch einmal geändert. Nun spielte man hinten mit einer Dreierkette, im Mittelfeld dafür mit 5 Spielern und dem altbewährten Zwei-Mann-Sturm. Von dieser Umstellung erhoffte man sich, die Nummer 10 der DJK, in der ersten Hälfte noch Doppeltorschütze, aus dem Spiel zu nehmen und im Mittelfeld ein deutliches Übergewicht erzeugen zu können. Außerdem verließ Außenverteidiger Robin Wemmers für Mittelfeldspieler Tim Winkens den Platz.

Die Ansprache und die taktische Umstellung schienen gefruchtet zu haben – wie ausgewechselt präsentierte sich der TuS in der zweiten Halbzeit. Die Schlossstädter waren nun eng am Gegenspieler und zeigten aggressives Zweikampfverhalten. Logischerweise resultierte hieraus ein Spiel auf ein Tor und der erste Torerfolg ließ nicht lange auf sich warten. Niklas Ugowski wurde von seinen Teamkollegen schön freigespielt, sodass er das Spielgerät aus halbrechter Position 1:2 ins lange Eck jagte.



Auch nach dem Anschlusstreffer ließen die Schlossstädter nicht locker. Immer wieder setzte Spielmacher Phillip Berhörster  (Foto unten) seine Sturmkollegen schön in Szene, jedoch blieben die kantigen Innenverteidiger zumeist Sieger gegen den TuS-Sturm. Allerdings gestaltete es sich sehr schwierig, bis zum gegnerischen Tor vorzudringen, da die DJK mit bis zu neun Mann im eigenen Sechzehner stand. Große Gefahr vom TuS ging vor allem dann aus, wenn es um Eckbälle ging. Oftmals war es der letzte Neusser, der den Ball gerade noch von der Linie kratzte. In diesem Spielabschnitt zeigte sich Rheinkraft Neuss häufig von ihrer unsportlichen Seite; bei Standardsituationen wurde der Ball weggeschossen oder TuS-Abwehrspieler wurden grundlos in der TuS-Hälfte umgegrätscht. Der souveräne Schiedsrichter hatte das Geschehen während des Spiels aber jederzeit im Griff und bestrafte die Unsportlichkeiten der Neusser mit zwei gelben Karten und einer 5-Minuten-Zeitstrafe.

Zehn Minuten vor Schluss wurde der Sturmlauf des TuS dann endlich belohnt. Phillip Berhörster hatte im Mittelfeld den Ball gewonnen und schickte Niklas Ugowski steil. Dieser legte von der rechten Seite auf Munzur Cigerli ab, der in der Zentrale auf den Ball wartete und mit einem satten Linkschuss den 2:2 Ausgleichstreffer markierte.

Jetzt wollte der TuS noch mehr! Motiviert von der Aufholjagd setzte man alles daran, das entscheidende Siegtor zu erzielen. Jedoch waren die Neusser weiterhin über ihre schnelle Nummer 10 gefährlich, der mit langen Bällen geschickt wurde. Sieben Minuten vor Schluss bot sich ihm die Möglichkeit, sein Team wieder in Front zu bringen, doch seinen Schuss aufs lange Eck konnte Torhüter Samuel Weitz parieren. Weitere zwei Minuten später, in der 65. Minute, geschah schließlich doch das Unmögliche. Samuel Weitz schätzte eine Ecke falsch ein und am langen Pfosten lauerte die Nummer 10 und vollstreckte zum 2:3.

Trotz des erneuten Rückschlags steckte der TuS nicht auf und kämpfte aufopferungsvoll weiter. In der 67. Minute konnte der TuS seine Überlegenheit noch einmal in ein Tor ummünzen. Eine schöne Ecke wurde per Kopf verlängert und der aufgerückte Christian Goßrau grätschte den Ball über die Linie - 3:3. In den verbleibenden Minuten passierte nicht mehr viel, sodass es bei einer gerechten Punkteteilung blieb. So wurden die Zuschauer nach einer schwachen ersten Halbzeit doch noch für ihr Kommen entschädigt.

Nach dem Spiel waren einige Rheinkraft-Akteure anscheinend enttäuscht über den Punkteverlust in letzter Minute, sodass sie einige TuS-Spieler körperlich angriffen und bedrohten. Auch nach dem Duschen provozierten die DJK-Spieler noch einmal eine Rangelei, doch außer einem zerrissenen Trikot von Kapitän Christian Goßrau sind glücklicherweise keine weiteren Folgen zu beklagen. Schließlich ist zu hoffen, dass der TuS aus den Fehlern der ersten Hälfte gelernt hat und sich zukünftig von der ersten Minute an hochkonzentriert und von seiner guten Seite zeigen wird. Es wäre schade, wenn man sich noch einmal wegen eigener „Schlafmützigkeit“ um zwei wichtige Punkte brächte.

Der TuS spielte mit folgender Aufstellung:
Samuel Weitz – Hendrik Kelzenberg, Christian Goßrau, Mark Dürrbeck, Robin Wemmers (36. Tim Winkens) – Pascal Kienast – Tim Gauls, Phillip Berhörster, Yannic Gauls – Munzur Cigerli, Niklas Ugowski

Bericht: Samuel Weitz (Fotos: Archiv)

© 2007 TuS Grevenbroich   -    Impressum | Policy | Kontakt




TuS bei Facebook

KFZ Technik Cornetz - 12.559 Klicks
Milan Automobile - 16.054 Klicks
Elektro Leufgen - 9.987 Klicks
Rabe-Datentechnik - 18.105 Klicks
Freie Werbefläche - 23.731 Klicks
Brings-Rheinland-Versicherungen - 15.073 Klicks