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Vor dem Derby

TuS empfängt Bayer Dormagen | 1. Mannschaft | 16.10.2008 - 13:56

In der jüngsten Vergangenheit lag einige Brisanz in den Vergleichen der beiden Lokalrivalen. Im ersten Spiel der vergangenen Saison sahen die Zuschauer nicht nur ein packendes Spiel beim 2:1-Sieg des TuS, sondern auch zwei rote und mehrere gelbe Karten in einer hektischen Partie. Im Rückspiel konnte die damals noch von Uwe Kühn trainierte Bayerelf dann den Spieß umdrehen und gewann recht locker mit 3:1 am heimischen Höhenberg.



Zusätzlicher Zündstoff mag auch darin liegen, dass Uwe Kühn sich Ende der letzten Saison entschied, die Fronten zu wechseln und auch noch den jungen und sehr talentierten Eko Akar mit in die Schloss-Stadt brachte. Auf der anderen Seite stehen mit Matthew Williams, Stephan Volk und Farid Ahmad und allen voran Dean Puseljic gleich vier Kicker, die beim TuS mehrere Jahre zu den Leistungsträgern gehörten und mit dem TuS in die Verbandsliga aufstiegen.

Am Sonntag geht es für die Trainer Uwe Kühn und Varol Besikoglu aber wohl mehr um den Tabellenplatz, denn mit einem „Dreier“ kann sich die siegreiche Mannschaft gegen den Verlierer erst einmal ein wenig absetzen. Also nicht nur ein bloßes Fußballspiel und Lokalderby, sondern zudem ein „6-Punkte-Match“ im Kampf um die Tabellenspitze. Bei beiden Mannschaften lagen in den letzten Wochen Licht und Schatten nahe zusammen. Bayer bezog nach einem überzeugenden 6:1-Kantersieg gegen den SV Hilden-Nord im nächsten Heimspiel direkt eine überraschende 1:3-Heimniederlage gegen den VfB Hilden und verpasste damit dem Sprung an die Tabellenspitze.

Ähnlich erging dem TuS, der nach einem ungefährdeten 2:0-Erfolg in Odenkirchen im letzten Heimspiel gegen den SV Wersten nicht über ein 2:2 hinaus kam und es verpasste, sich an der Tabellenspitze einen kleinen Vorsprung zu sichern. Uwe Kühn, der mit dem Abwehrverhalten seiner Mannschaft gegen Wersten ganz und gar nicht zufrieden war, verordnete der Mannschaft nach dem Mittwoch-Training eine ausgiebige Taktikschulung – schaun wir mal, ob seine Mannschaft Erkenntnisse daraus schon im Lokalderby umsetzen kann. Gespannt sein darf man auch, ob Murat Aydin in der Startelf stehen wird oder anfangs wieder nur auf der Bank Platz nehmen darf. An Save Spasovski dürfte jedenfalls aufgrund seiner guten Trefferquote aus den letzten Spielen kein Weg vorbeiführen.

Bericht: Uli Neumann - Fotos von Claus Offermannsvom vom Derby am 12.8.2007 

Was ist eigentlich ein Derby?

Als Derby (häufig auch Lokalderby, im spanischen Sprachgebrauch Clásico) wird ein Ereignis im Mannschaftssport verstanden, bei dem zwei stark rivalisierende Sportvereine einer Region aufeinander treffen. Solche Ereignisse haben für die Fans der betroffenen Vereine eine hohe symbolische Bedeutung und rufen bei diesen starke Emotionen hervor.

Als die bekanntesten Beispiele für Fußballderbys gelten das als Old Firm bekannte Glasgower-Duell zwischen dem Celtic FC und dem Rangers FC sowie das als Superclasico bezeichnete Spiel zwischen Boca Juniors und River Plate in Buenos Aires. Eines der bekanntesten deutschen ist das Revierderby zwischen den beiden Vereinen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04, welche sich seit Jahrzehnten um den Rang der besten Fußballmannschaft des Ruhrgebietes streiten.


Der Begriff „Derby“ geht im Zusammenhang von Mannschaftssportarten auf ein mittelalterliches Sportereignis“ – das „Shrovetde-Fußballspiel“ zurück. Teilnehmer waren Einwohner benachbarter Gemeinden des Dorfes Ashbourne in der Region Derbyshire. Bei dem Spiel des „derby village“ ging es darum, dass die Spieler versuchten, mit einem Ball das gegnerische Tor - einen Mühlstein - zu berühren. Die Entfernung der Mühlsteine zueinander betrug etwa drei Meilen. Weder die Regeln des Spiels, noch die Anzahl der Spieler (teilweise bis zu 1000 Teilnehmer) waren genau definiert. Das erste nachweisbare Fußball-Derby der Moderne wurde 1866 in Nottingham zwischen zwei der ältesten Fußballvereine der Welt ausgetragen, zwischen Nottingham Forest (gegründet 1865) und Notts County (gegründet 1862).

Der Ausdruck „Derby“ wird heutzutage unterschiedlich gebraucht. Im deutschen Sprachgebrauch steht es fast ausschließlich für Spiele zwischen Vereinsmannschaften, im angelsächsischen Raum spricht man von Derbys ebenso bei bedeutenden Länderspielen wie beispielsweise Schottland gegen England oder Österreich gegen Ungarn. Die Ausdehnung der meisten Mannschaftssportarten in den überregionalen Raum führte in den vergangenen Jahrzehnten dazu, dass auch Spiele zwischen vergleichsweise weit auseinander liegenden Vereinen, beispielsweise Bayern München und 1.FC Nürnberg oder Werder Bremen und dem Hamburger SV im heutigen Sprachgebrauch als „Derby“ bezeichnet werden. So kommt es z. B. auch, dass Spiele von Teams aus der ehemaligen DDR-Oberliga gegeneinander in der Presse oft als „Ost-Derbys“ betitelt werden.

(aus dem Internetlexikon WIKEPEDIA)

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